Widerspruch, wenn Grundsicherung im Eingangsbereich der WfbM verweigert wird

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      :macheurlaub ....okay bei so viel Interesse gerne.
      Allerdings erst sobald ich wieder im hamsterrad stecke und eine Tastatur zur Verfügung habe. Mit dem Tablet schreibe ich nämlich nach wie vor ab ungefaär dritter Zeile blind :huh:
      Schöne Grüße von Birgit, Mama vom
      • "Zwerg", geboren 2000 mit Tris21 und 'ner Reihe von Zusatzdiagnosen, gsd trotzdem topfit und zuckersüß
      • "Großen" ,gsd genauso topfit und zuckersüß (lässt sich aber leider seit längerem nur noch von wesentlich jüngeren Frauen knuddeln)
      Monika, danke für den Link. Das hört sich gut an. Die Virtuelle Werkstatt fungiert als Vermittler und Berater. Mich würden die Erfahrungen der Menschen, die vermittelt wurden, interessieren und ob sie auch tatsächlich dauerhaft außerhalb der Werkstätten arbeiten und wie hoch die Rückläuferzahlen sind.

      Musterwiderspruch/Argumentationshilfe

      Katja Kruse, Referentin für Sozialrecht
      Stand: September 2018

      Argumentationshilfe,
      wenn das Sozialamt die dauerhafte volle Erwerbsminderung
      bei Menschen, die den Eingangs- oder Berufsbildungsbereich
      einer WfbM durchlaufen, nicht anerkennt
      (Musterwiderspruch)

      bvkm.de/wp-content/uploads/Mus…ereich_September-2018.pdf

      Viele Grüße
      Monika

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Monika“ ()

      Birgit A schrieb:

      So sehr mich das geldwerte Ergebnis dieser Klage für Kim-Lea und ihre Familie freut und ich auch allen anderen die mit gleicher Begründung Widerspruch einlegen wollen/werden den finanziellen Mehrwert eines solchen Urteils gönne.....

      Es ist aus meiner Sicht gleichzeitig ein falsches Signal und gerade in einem Forum wie diesem sollte das m.E. auch klar benannt/ diskutiert werden ( obwohl das natürlich an den realen Tatsachen erstmal auch nichts ändert)


      Zum Thema:
      Wenn Recht nicht immer recht ist
      "Keine hundert Euro im Monat als Lohn – wer will das schon? Für Lernende in Berufsbildungsbereichen von Lebenshilfe-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ist dies Alltag. Die staatliche Grundsicherung könnte abhelfen. Aber was sind die Folgen?"
      raul.de/allgemein/wenn-recht-nicht-immer-recht-ist/
      Hmh. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn Beschäftigte in den Werkstätten angemessen entlohnt werden. Keine Frage.

      Ich habe jedoch auch ein etwas ungutes Gefühl. Schneidet man sich vielleicht mit solchen Forderungen evtl. ins eigene Fleisch?
      Kennt sich jemand aus und hat belastbare Zahlen, wie wirtschaftlich WfbM arbeiten? Was wäre denn, wenn es diese Entlohnung gäbe? Würden die Werkstätten das schultern können?
      Personalkosten sind für Betriebe nunmal wirklich ein Batzen.
      Ich hätte halt Angst, dass Betriebe dann "Stellen" abbauen würden - und viele dann ganz ohne Beschäftigung sind. Und das würde dann wieder vor allem diejenigen treffen, deren Arbeitsleistungen am wenigsten "verwertbar" sind.
      Wahrscheinlich würden die Werkstätten in Zukunft ihre Belegschaft woanders rekrutieren.
      Menschen mit kleineren Wehwehchen würden dort aufgenommen werden, sofern sie für die Werkstatt "lohnend" sind. Alle anderen bleiben vielleicht auf der Strecke?

      Könnte das sein? Ich habe keine Ahnung davon, musste mich bislang da noch nicht mit beschäftigen. Wer kann mit Infos weiterhelfen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Annemarie“ ()

      300.000 : sagen wir mal 100 angenommene Mitarbeiter wären aber auch nur 3000,- € pro Jahr.
      Davon kann man auch kein Gehalt bezahlen.
      Klar, sich am Überschuss zu bedienen ist, eine ziemlich unmögliche Sache. Aber wieviel nun wirklich da ist, wissen wir so nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Annemarie“ ()