Schule mit Schwerpunkt "geistige Entwicklung"- Erfahrungen / Inhalte

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      Schule mit Schwerpunkt "geistige Entwicklung"- Erfahrungen / Inhalte

      es fällt mir grad mal wieder etwas schwer überhaupt nach zufragen....

      Schule: Schwerpunkt GE: aktuell Klasse 5 oder auch - verschleiernd- M irgendwas....

      ich hatte Hoffnung auf den Klassenübergang- die offenbar ausgewählte Zwangs AG lautet Lego.... in unserem Keller steht ein Lego Stadion nebst einer halben Stadt.

      Interesse von Feli 0.5

      von den anderen Fächern oder nicht Fächern mag ich kaum noch berichten...

      Nach 3 Jahren Kampf: jetzt erst im 2. Jahr Deutsch- das EINZIGE Fach mit Hausaufgaben, die er auch (bis auf ausmalAufgaben) gern macht!!!

      Halbtagsschule: alle "Teilsinnfacher" Mo Do Fr enden um 8.45H

      ab 12.15 inhaltlich nichts außer dieser Lego AG (warum isst mein Kind überhaupt in der Schule? danach kommt nichts mehr!?außer kleine Pause und Heimfahrt)

      Di u Mi sinngebend.... Kommunikationsförderung und Schwimmen....

      ...das war es, neben 2 mal themenzentrierter Unterricht irgendwo mittendrin....

      wenn andere Mathe dürfen, hat Feli Motorikgruppe... ansonsten spricht unser Talker so etwas wie: wir waren heute auf dem Spielplatz oder im Wald, weil das Wetter schön war....

      wie gesagt: VOR dem Mittagessen endet - abgesehen von der Lego AG- jeglicher Unterricht um 12.15 Uhr

      Therapie in der Schule/ Schulzeit ist nicht getattet. Religiopnsunterricht gab es nie. Musikunterricht gibt es jetzt im 2. Jahr nicht mehr.

      ist das woanders auch so (ich sehne mich nach dem Kindergarten zurück- da gab es zumindest noch eine integrative Mischung der Kinder)

      Frustalarm- trotz allem Reden- wir kommen keinen echten Schritt voran.

      J
      onna
      ~~~~~~~~~~
      mit Jesper und Felix *2006 (Down Syndrom PLUS, gehörlos und weitere Baustellchen...)



      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Jonna“ ()

      Hallo Jonna,

      kann Dir da nicht recht weiterhelfen. Bei Hans sind im Vordergrund immer auch seine Blockaden und kommunikativen/sozialen Probleme, da nehme ich die Gesamtfortschritte natürlich klarer wahr als die schulischen.
      Was mich stört an "unserer" Schule, dass nur minimalst Hausaufgaben aufgegeben werden, und zwar Freitags übers WoE. Die Tagesstätte weigert sich, mit den Kids Hausaufgaben zu machen, deshalb gibt es werktags keine. Wobei Junior auch sehr arbeitsaufwändig bearbeitete (strukturierte) Hausaufgaben braucht, um sie selbständig bearbeiten zu können - und nicht selbständig regt es ihn total auf ...

      Mit Lego kann man vieles fördern, auch Matheförderung geht damit gut - kommt also drauf an, was da passiert ...

      Bist Du im Kontakt mit dem Elternbeirat bzw mit anderen Eltern? Das finde ich persönlich auch sehr hilfreich, um sich in der Schule einzubringen bzw Dinge einzufordern.
      Ist aber auch von Schule zu Schule recht unterschiedlich, "Bauart" und Einfluss des Elternbeirats.

      Wenn ich das recht im Kopf habe, gibt's für Feli keine Schulalternative bei Euch?

      Therapien finden bei uns grundsätzlich auch nicht zur Schulzeit statt, darf auch gar nicht sein wg Schulpflicht. Das wird natürlich zur Farce, wenn die Schulpflicht nur formal erfüllt wird, und inhaltlich nix passiert. :-/
      Enscha - mit Hans im Glück (frühkindlicher Autismus, und Pubertät)
      "Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative, und eine komische."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Enscha“ ()

      Jonna, bei uns war das definitiv anders. Von Kulturtechniken, Fremdsprachen, Therapien, Sportangeboten, Computer bis hin zu lebenspraktischen Angeboten war alles dabei. Manchmal bekomme ich den Eindruck, unsere Schule war da sehr fortschrittlich und vielfältig. Scheint recht selten zu sein. Und Religionsunterricht wurde auch angeboten.

      Habt ihr auch schon mit der Schulleitung gesprochen? Ansonste käme auf der Leiter als nächstes das Schulamt.

      Ella schrieb:

      Jonna, bei uns war das definitiv anders. Von Kulturtechniken, Fremdsprachen, Therapien, Sportangeboten, Computer bis hin zu lebenspraktischen Angeboten war alles dabei. Manchmal bekomme ich den Eindruck, unsere Schule war da sehr fortschrittlich und vielfältig. Scheint recht selten zu sein. Und Religionsunterricht wurde auch angeboten.

      Habt ihr auch schon mit der Schulleitung gesprochen? Ansonste käme auf der Leiter als nächstes das Schulamt.



      @Ella , ich halte Eure Schule in der Tat auch für spektakulär !
      @Enscha , ich würde jetzt auch nicht ausschließen , das man mit Lego fördern kann , aber Feli hat da ja nun 0 Interesse an dem Angebot , insoweit kann ich Jonnas Ärger durchaus nachvollziehen . Die AG sollte doch neigungsbezogen gewählt werden , dann kann man mit mehr Motivation und Lernfortschritten rechnen.
      Ich meine mich zu erinnern , das Fel ganz klare Vorlieben hat , die bei der AG Wahl zu ignorieren spricht nicht grade für Wertschätzung.
      @Jonna , ich kann nix tröstendes schreiben , vielleicht sprichst Du die AG Wahl bei den Lehrern an und bittest um etwas , wo Feli Bock drauf hat.

      dagmar neo frea schrieb:

      @Ella , ich halte Eure Schule in der Tat auch für spektakulär !

      Naja, als spektakulär habe ich die Schule nie empfunden. Wir waren recht zufrieden, bis auf ein paar Ausnahmen, besonders am Ende der Schulzeit, aber das war noch zu verschmerzen.

      Es gab dort auch Lerngruppen, in denen die Kinder auf die Regelschulen vorbereitet wurden.
      Natürlich lag der Schwerpunkt der Schule - wie bei den meisten GB-Schulen -auch auf dem lebenspraktischen Bereich, aber sie bot eben auch viele andere Fächer und Projekte an und sie war absolut durchlässig. Es gab dort sehr viele Kinder, die lesen, schreiben und rechnen konnten. Ich habe so manches Mal gestaunt.

      Ich würde mir wünschen, dass diese Schule im Rahmen der Inklusion in Zukunft auch nichtbehinderte Kinder aufnimmt. Das wäre perfekt, denn sie bietet alle baulichen und räumlichen Voraussetzungen, um Inklusion gut umsetzen zu können.
      ist das woanders auch so



      Liebe Jonna,

      :icon_sad ja das habe ich auch woanders erlebt und auch immer wieder erzählt bekommen- das wird und darf natürlich nicht trösten, aber fühle dich einfach mal fest gedrückt! <3

      Legoworkshop, Bügelperlenbilder und Hamburgern einkaufen und kochen ....jaaaa meinetwegen, man kann das vielleicht schon auch als ernsthafte Förderung betreiben, aber sehr oft geht es einfach darum den Arbeitstag totzuschlagen ( wenn ich das irgendwo lese, mag ich mir nicht unbedingt ein Urteil erlauben, aber bei meinem eigenen Kind und dann, wenn ich es selber direkt erlebe KANN ich den unterschied sehr wohl beurteilen! Und das gleiche traue ich hier auch anderen zu!)

      Niemand weiß besser als wir Eltern, dass es Energie, Fleiß, Ideen und Kraft braucht, um unsere Kinder zu unterrichten und dass es trotz allem manchmal nur in Mini-Schritten voran geht. Ich behaupte nicht, dass alle Sonderschulen und /oder Sonderschulpädagogen so schlecht arbeiten... aber jeder einzelne ist eben einer zuviel! (und es sind eben gar nicht mal sowenig Einzelfälle).

      Das erbärmlichste in dieser Richtung habe ich jetzt erst gehört: "das Kind (!) hat seine Möglichkeiten ausgeschöpft, weitere Förderung macht keinen Sinn, Eltern sollten Behinderung endlich realisieren"

      ...Übersetzung: Der Sonderpädagoge hat die Grenzen seiner persönlichen Kompetenz und Engagement erreicht , Eltern sollten endlich realisieren, dass ihrem Kind das Recht auf Bildung verweigert wird


      Herzliche Glückwünsche und Viel glück weiterhin für alle unter uns, die bei guten Lehrkräften /Schulen gelandet sind, es sei Euch gegönnt - selbstverständlich ist es leider nicht wirklich!


      Schöne Grüße von Birgit, Mama vom
      • "Zwerg", geboren 2000 mit Tris21 und 'ner Reihe von Zusatzdiagnosen, gsd trotzdem topfit und zuckersüß
      • "Großen" ,gsd genauso topfit und zuckersüß (lässt sich aber leider seit längerem nur noch von wesentlich jüngeren Frauen knuddeln)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Birgit A“ ()

      muss jetzt erstmal:

      @ Birgit Danke für das Drücken!
      und die nachfolgenden Gedanken inklusive Übersetzung treffen auch auf ein nicken- und akut lesen bringt gut emotional zurück, zudem, was man ja eigentlich auch weiß...

      @Enscha
      ich habe nichts gegen Lego ^^ nicht grundsätzlich. Null.

      Lego KÖNNTE sogar ein ganz tolles Hilfsmittel in ganz vielen Bereichen sein!!!
      Wäre es angedacht als Unterstützung bei Motorik, Zahlen, räumlichen Verständnis, Figuren bauen und interagieren....
      SUPER! - da wäre ich voll dabei! !!

      ....keine Therapien als KoOp möglich?- das geht aber in ganz vielen anderen Schulen sehr wohl und ist sinnvolles Konzept!

      Ich würde mir SEHR wünschen, dass es eine Logopädin gäbe, die Hand in Hand mit einer Deutschlehrerin arbeitet oder einer Physio oder Ergo, die Kenntnis von den aktuellen Themen im Schwimmen, Werken,Kunst hat! ... und eben dies aufgreift und themenzentriert vertieft!

      WENN es noch einen letzten guten Grund für exkludierende Schulen gibt, dann wünsche ich mir doch eben den: dass ganzheitliche Ansätze besser ermöglicht werden können.

      Kontakt mit Elternvertretern : ja seit Ende letzten Jahres- haben abgewunken- Verständnis, aber keine Idee zu ganz vielem. Hinnehmmentalität.
      Eltern? in Teilen- da gab es leider noch viel bösere Geschichten. Viel Augendrehen bei Elternabenden und Dank, wenn ich etwas sage. Erfolge? nein.

      @ Ella
      Schulleitung.
      Zu Beginn ja. Gab einen super Schulleiter. Seit 2 Jahren ist es eine Schulleiterin, die wir von vornherein als sehr ablehnend einstufen.
      Erinnerung?- die Feli mal den Kontaktlosen Handkuss verbot. Vertreterin ist diejenige, die Feli mit ihrem gutachten nach 10 Minuten Sichtkontakt an diese Schule gebracht hat.

      Schwierig für uns. Wir haben so viel im Klein Klein geredet, dass dieser Gesprächstermin aktuell wie ein RIESE über meiner fehlenden Kraft steht.
      Ich weiß, dass es dran ist und ich sinke schon bei dem Gedanken zusammen.

      @ Dagmar
      Danke.... eigentlich ist es ja etwas neutral gesehen normales! bei so etwas mal zu sagen: wir wollen was anderes!
      .... wenn es nur dies eine wäre...

      es ist eine AG. PUNKT. und keine Frage des Kernunterrichtes. PUNKT.

      Vorgeschichte:
      Feli hatte zuerst TEACH ( in U immer von Schule bestimmt.)
      Dann NATUR (da war ich zum ersten mal irritiert- auch angesichts der Alternativen) immer noch Unterstufenbestimmt.
      Dann Kommunikation Talker-
      das musste ich das Beil angesichts der sonst fehlenden Zeitalternativen - neben Wald und Spielplatz- begraben, da sinnig.

      Dann hieß es: ab M Stufe dürfen die Schüler mitbestimmen.
      Als er in M kam hieß es letztes Jahr: das habe man abgeschafft.
      Während des Elternabends fragte unsere Nebenmama etwas zum Englischmaterial.
      Ich flüsterte Englisch? und sie zurück: ja hat er sich ausgesucht als AG- ich: AUSGESUCHT?

      Ergebnis- keine Transparenz

      wir haben 12 AG´s und mindestens 4 passen besser . Es ist eine AG!!! DA zumindest sollte das Kind und zur Abwechslung auch mal Eltern in Kooperation Kenntnis von den unterschiedlichen Angeboten erhalten- ich hab sie jetzt von der veralteten Homepage.
      Und ja, heute auf dem Talker strahlende Fotos von Feli, neben einem Turm aus ?, der größer ist, als er selbst- LEGO WAR DAS NICHT!!!

      ... Danke für eure Gedanken und Unterstützung!!!

      J
      onna
      ~~~~~~~~~~
      mit Jesper und Felix *2006 (Down Syndrom PLUS, gehörlos und weitere Baustellchen...)



      Ach ja ... Förderschule GB , Kindergarten für große passt eher . Lebenspraktischer Unterricht ? Toll ich kenne kein Kind aus dieser Schulforme das selbständig kochen kann . Wie auch wenn man in den ganzen Jahren nicht einmal den Unterschied zwischen Liter und Mililiter , Kilogramm und Gramm u.s.w. Vermittelt hat . Bei meinem dreien zog es sich die ganzen Jahre wie ein roter Faden hindurch , sie währen ja sooooooo gut ! Aber das Ziel der ersten Klasse hat trotzdem bis heute keiner erreicht. Und was mich bis heute am meisten ärgert , das ich wirklich geglaubt habe wenigstens an so einer Schule Verständniss für die Besonderheiten meiner Kinder zu bekommen , aber nix da . Um jeden Scheiss musste ich kämpfen , banale Dinge eigentlich die aber nicht durchzusetzen waren , so z.b wenn es um einen Gehörschutz geht damit die Kinder nicht ständig overload gefährdet waren , aber nein das ginge ja nicht , würde komisch aussehen und meine Kinder hätten dann etwas was andere nicht haben ! Hallo ??? Auf einer Förderschule GB !
      Bei meiner ältesten fast 17 ist es aktuell so das sie letztens Wohnungen im Internet rausgesucht haben , alle Features raus geschrieben , meine Tochter schwärmte noch es währe eine Wohnung mit Balkon und Tierhaltung sei erlaubt ... und das war es dann . Klingeling Stunde zu Ende .
      Wie diese Kinder solche Wohnungen auch nur annähernd finanzieren sollen und was alles noch bedacht werden muss , darüber wurde kein Wort verloren . Also es wird nur gezeigt was unsere Kinder nie erreichen werden können , und das war es . Wieder kostbare Schulzeit vergeudet in der es wichtiger gewesen währe doch noch das ein oder andere Verständnis für Mathe / Deutsch zu wecken . Jetzt am Montag fahren sie in ein Möbelhaus um Möbel anzusehen für die imaginäre Wohnung . Ich könnte wirklich ein Buch schreiben über den Unsinn an dieser Schule .